Radsport

Radfahren erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Einerseits liegt dies an dem verbesserten Radwegenetz der Kommunen, zum anderen zeigt die Rohstoffverknappung und damit auch die Erhöhung des Benzinpreisniveaus Wirkung, als dritter Aspekt kommt der Gesundheitsaspekt zum Tragen. Radfahren bietet wie kaum eine andere Sportart die Möglichkeit, das Herz-Kreislaufsystem auf so gesunde Art und Weise zu stärken. Auch wer gesund abnehmen möchte, sollte zum Fahrrad greifen, denn selbst stark übergewichtige Menschen können durch regelmäßiges Fahrradfahren ihr Gewicht reduzieren, ohne die Gelenke zu belasten. Da der Sattel das meiste Körpergewicht trägt, werden die Gelenke in besonderem Maße geschont. Im Gegensatz zum Joggen kommt es somit zu einem schonenden Abnehmen und damit zu einer gesunden Gewichtsreduktion. Radfahren steigert zudem die Kondition, wer regelmäßig Fahrrad fährt, erhöht die Immunabwehr und stärkt den Kreislauf und das Herz. Zudem steigt das Lungenvolumen an. Der Radfahrer ist insgesamt belastbarer als ein Mensch, der keiner sportlichen Betätigung nachgeht. Zudem entspannt das Radfahren, es baut Stress ab. Der größte Vorteil beim Fahrradfahren ist der, dass der Sport nicht nur eine körperliche Betätigung bedeutet, sondern zudem Mobilität im städtischen oder ländlichen Umfeld auf umweltschonende und gesunde Art und Weise zur Folge hat.

Wer Radfahren möchte,der sollte sich ein Fahrrad zulegen, was folgende Voraussetzungen erfüllt; die Rahmengröße ist sehr wichtig für das Fahrverhalten eines Fahrrades. Wer Radfahren eher im Sinne eines Rennsports betreiben möchte, sollte eine eher kleine Rahmengröße wählen, wer einfach nur zur Arbeit fahren möchte oder eine Radtour unternehmen will, der sollte eine größere Rahmengröße nutzen. Ein Fahrrad sollte immer im Radfachhandel erworben werden, denn hier wird individuell die korrekte Rahmengröße, die Sattelhöhe, Lenkerhöhe und die Pedalstellung bestimmt und danach das passende Fahrrad ausgewählt. Für Damen gibt es spezielle Damenfahrräder, welche keine Mittelstange aufweisen, in letzter Zeit geht der Trend aber immer mehr zu sogenannten Unisexfahrrädern, welche keine eigentliche Mittelstange mehr aufweisen und daher sowohl von Männern als auch Frauen gleichermaßen genutzt werden können. Ein gutes Fahrrad weist zudem mehrere Gänge auf, damit man in unterschiedlichem Gelände ebenfalls gut vorwärtskommt und die Freude am Radfahren nicht vergeht.

Das Fahrrad muss zudem für den Verkehr zugelassen sein, es muss Vorder- und Rücklicht und Vorderbremse und Rücktrittbremse oder eine anderweitige Hinterradbremse aufweisen. Zudem müssen Reflektoren vorhanden sein. Es gibt spezielle Sporträder, welche nicht für den Stadtverkehr zugelassen sind, so einige Rennmaschinen, diese lassen sich aber nachträglich verkehrstauglich umrüsten. Für Kinder gibt es spezielle Kinderfahrräder, diese können zum Erlernen des Radfahrens mit sogenannten Stützrädern ausgestattet werden, die ein Umfallen des Fahrrades verhindern. Je nach Art des Radfahrens gibt es verschiedene Fahrräder. Es gibt Geländesportfahrräder, sogenannte Mountainbikes, oder auch Crossräder, für Akrobatik bieten sich BMX-Räder an, wer das Radfahren nutzt, um zur Arbeit zu gelangen, kann sich ein sogenanntes Citybike zulegen, diese Fahrräder sind speziell für den Innenstadtverkehr konzipiert worden. Für Radrennsportfans empfehlen sich klassische Rennräder, diese weisen einen typisch gebogenen Radlenker auf. Rennräder zeichnen sich zudem durch besonders leichte Bauweise und schmale Reifen aus. Mountainbikes, oder die Touringvariante, sogenannte Trekkingräder zeichnen sich vor allem durch eine gute Reifenprofilierung und eine gute und umfangreiche Schaltung aus.

Daneben gibt es noch viele weitere Räder, so gibt es zunehmend mehr E-Bikes, das sind Fahrräder mit Elektromotorunterstützung. Die E-Bikes sind besonders für die innerstädtische Mobilität geeignet, da diese ein anstrengungsfreies Fahren erlauben und somit das Auto bei kurzen Strecken erübrigen. Für Kinder empfehlen sich sogenannte Kinderräder mit einer Rahmengröße von 12 bis 18 Zoll. Für Jugendliche gibt es Jugendräder mit einer Rahmengröße von 20-26 Zoll. Radfahren sollte immer mit einem Radfahrhelm ausgeübt werden, da so das Verletzungsrisiko minimiert wird. Moderne Fahrräder erreichen nämlich durchaus Geschwindigkeiten, die an die eines Autos im innerstädtischen Verkehr heranreichen, auch dies spricht für den Umstieg aufs Fahrrad, wann nutzen Sie das Rad?

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