Minigolf

Minigolf hat sicherlich schon jeder einmal an einem Sonntag in einer Parkanlage vor Ort oder im Urlaub gespielt. Das Ziel des Spiels besteht darin, mit möglichst wenigen Schlägen einen Ball von einer 12 m langen und 1,25 m breiten Bahn in ein Loch zu befördern. Maximal hat ein Spieler hierzu sechs Schläge. Gelingt das Einlochen mit sechs Schlägen nicht, bekommt der Spieler einen Strafpunkt. Minigolf wird auch zum Bahngolf gezählt und stellt eine Präzisionssportart dar. Im Gegensatz zum Golf wird beim Minigolf in der Standardvariante nur ein Schläger benutzt. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass man nur einen festen Schläger benötigt, denn es gibt viele Profispieler, die unterschiedliche Bälle benutzen und zu jeder eigenen Balleigenschaft gibt es einen speziellen Schläger, der die Eigenschaft des Balls optimal in Schlagkraft umwandelt. So nutzen Profiminigolfer vorzugsweise an der siebten Bahn einen anderen Schläger. Der Putter wird hierzu auf die Eigenschaft des Balls abgestimmt.

Minigolf - nicht nur Freizeitvergnügen sondern Sport

Aus diesen Ausführungen erkennt man, dass Minigolf den Anschein erweckt eine einfach strukturierte Variante von Golf zu sein, dem ist jedoch keineswegs so. Minigolf zählt nicht umsonst zu den Präzisionssportarten und umfasst damit neben dem sportlichen Charakter auch einen Geschicklichkeitsaspekt. Zudem ist es ein Mannschaftssport, so wird in Minigolfvereinen auch durchaus in Form einer Bundesliga oder in Form von Landesligen in Teams gespielt. Minigolf ist außerdem ein Sport für jede Altersgruppe. Weder benötigt man zur Ausübung den Körper eines Jungathleten, noch ein Mindestalter. Grundsätzlich können bereits Kinder ab sechs Jahren mit speziellen Schlägern Minigolf spielen. Zum Minigolf empfiehlt es sich rutschfestes Schuhwerk anzuziehen und einen Sonnenschutz für den Kopf bereitzuhalten, da es bei ausgedehnten Spielrunden und heißem Wetter durchaus zu einer starken, nicht sofort zu spürenden Sonneneinstrahlung auf den Kopf kommt, was grundsätzlich eine Sonnenstichgefahr birgt. Wer die Sicherheitsmaßnahmen des Sonnenschutzes und des festen Schuhwerks berücksichtigt, wird einen Sport ausüben können, der ohne Verletzungsrisiko ist und zudem viel Freude bereitet. Profiminigolfer nutzen bis zu 300 verschiedene Balltypen. Diese unvorstellbare Anzahl kommt zustande, weil die Bälle einen unterschiedlichen Härtegrad, eine unterschiedliche Oberfläche, unterschiedliches Gewicht, einen unterschiedlichen Durchmesser und eine unterschiedliche Sprunghöhe aufweisen. Trotz der einfachen Spielregeln und der einfachen Grundausstattung kann Minigolf im Profibereich zu einer Präzisionsarbeit der besonderen Art werden. Für den Breitensport stellt Minigolf ein preisgünstiges und vor allem einfach zu erlernendes Betätigungsfeld dar.

Advendture Golf: das Minigolf Abenteuer

Neben der normalen Variante des Minigolfs gibt es noch das sogenannte Adventure Golf, eine Spielvariante aus den USA. Hierbei wird mittels einem grünen Kunstrasen eine natürliche Landschaft imitiert. Der Ball muss hierbei um Hindernisse wie Hügel, Brücken, Bachläufe und Bäume manövriert werden. Diese Variante ist an dem Ursprungsspiel des Golfs orientiert, hat die Landschaft jedoch verkleinert. Neben dieser Variante gibt es noch spezielle Bahnengolfarten wie Sterngolf oder Filzgolf. Was sollte der Interessent sich besorgen, um Minigolf zu spielen? Wer eine eigene Ausrüstung kaufen möchte und nicht beim Minigolfverleih eine Ausrüstung leihen will, der sollte sich festes Schuhwerk zulegen, einen Sonnenschutz für den Kopf, einen oder zwei Grundschläger und mindestens drei Bälle mit unterschiedlichen Größen, die Bälle besitzen Durchmesser von 37 mm bis 43 mm und ein Gewicht von 30 bis 150 Gramm Gewicht. Wichtig ist hierbei, dass der Schläger auf die Balleigenschaft angepasst wird. Der Putter muss also zum Ball passen. Der Fachhändler klärt hierzu vor Ort sehr gerne auf.

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